Keine 5 Stunden, ein kurzer Castorf. Der es in sich hat: mit Wucht und ja, auch mit Poesie, wird unser abendländisches Kolonialismus-Erbe dem Brechtschen Klassiker übergeworfen. Musik spielt eine große Rolle, Dunkelheit auch. Neben mir saß Alexander Kluge, zumindest ein paar Stunden. Riesenapplaus: Castorf nimmt es irgendwie gleichgültig hin, nach außen ziemlich freudlos. Kein Skandal. … Weiterlesen Ist das noch Castorf oder schon Brecht? „Baal“ am Münchner Residenztheater
Nut und Feder. Susanne Kennedy und „Warum läuft Herr R. Amok?“ in München
Ovationen und einzelne Buhrufe am Ende. Stille beim Hinausgehen aus dem Zuschauerraum. Plötzlich aufbrechender Jubel, der hinter der Bühne aufbrandet: die Beteiligten der Inszenierung machen viel Lärm um viel. Das unscharfe Foto zeigt die Bühne, während die Zuschauer den Saal betreten: Erste Szene "Im Plattenladen". Nach dem gleichnamigen Film von Michael Fengler und Rainer W. … Weiterlesen Nut und Feder. Susanne Kennedy und „Warum läuft Herr R. Amok?“ in München
Jelinek, Simons, Zschäpe.
Immer wieder NSU. Jetzt Elfriede Jelineks Bearbeitung des Beate-Stoffes in den Münchner Kammerspielen. Hier der Link zur Kritik in der Frankfurter Rundschau vom 29. September 2014.
Tür und Tor geöffnet!?
Ein Septembertag in Hoyerswerda. 23 Jahre nach den Übergriffen auf ein Asylbewerberheim und auf Unterkünfte für Vertragsarbeiter im Herbst 1991 wird ein Denkmal eingeweiht. Hier mein Bericht in der Frankfurter Rundschau vom 22. September 2014, 23. Auf der einen Seite des Denkmals steht eingraviert: "Hoyerswerda vergisst nicht – Wir erinnern"; auf der anderen Seite "Herbst 1991". … Weiterlesen Tür und Tor geöffnet!?
„Die Lüge ist ein Schwein, die Wahrheit eine Flasche…“
Review der Ausstellung von David Shrigley "DRAWING" in der Pinakothek der Moderne in München. Monopol. Juni 2014, 137. Hier der Link zum Artikel.
Razor Mesh, NATO-Draht
Zwei Ausstellungen im Münchner Haus der Kunst, die sich mit der Apartheid auseinandersetzen. Mein Artikel in der taz vom 28. Februar.
Kabale und Liebe, nüchtern betrachtet
Mein Artikel zur Premiere von "Kabale und Liebe" am Münchner Residenztheater.
Sommer. Nacht. Traum.
Der Sommernachtstraum von Shakespeare in der Inszenierung von Michael Thalheimer im Münchner Residenztheater. Frankfurter Rundschau. 18.06.2012
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