Keine 5 Stunden, ein kurzer Castorf. Der es in sich hat: mit Wucht und ja, auch mit Poesie, wird unser abendländisches Kolonialismus-Erbe dem Brechtschen Klassiker übergeworfen. Musik spielt eine große Rolle, Dunkelheit auch. Neben mir saß Alexander Kluge, zumindest ein paar Stunden. Riesenapplaus: Castorf nimmt es irgendwie gleichgültig hin, nach außen ziemlich freudlos. Kein Skandal. Wir sind hier nicht in Bayreuth, Leute.
Mein Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 19.1.2015 hier – und etwas verändert auch in der Berliner Zeitung vom 19.1.2015, leider nicht online….
EINGELADEN ZUM THEATERTREFFEN DER BERLINER FESTSPIELE 2015

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